Ludwigs Abenteuer – Folge 178
Eigentlich sollte mich meine nächste Etappe zu einem anderen Gastgeber führen, aber diese musste meinen Besuch leider relativ kurzfristig absagen. Und da anschließend wieder ein Abstecher in die Schweiz auf dem Programm stand, war es eine logische Konsequenz, bei meinen Freunden in Mammuthausen anzufragen, ob ich nicht mal wieder eine Transitreise über Lörrach in die Schweiz machen könnte. Und die Mammuts und ihr Mensch haben keine Sekunde gezögert…
An meinem Ankunftstag wurde ich mittags wie immer freundlich empfangen, durfte alle begrüßen und danach ging es mit dem Menschen noch ein bisschen auf die Arbeit. Anschließend wurde Kuchen gekauft und zuhause bei den Mammuts habe ich dann erstmal von meinen letzten Abenteuern berichtet. Beim anschließenden Fernsehschauen sind uns dann schon langsam die Augen zugefallen.







Auch am nächsten Tag ging es mit dem Menschen der Mammuts auf die Arbeit. Da ich dort schon sehr oft geholfen habe, kenne ich viele Abläufe und konnte mal wieder gut unterstützen. Zur Belohnung habe ich mittags ein Fleischkäsebrötchen von meinem Lieblingsmetzger bekommen. Der meint es immer sehr gut mit mir und kennt meinen unbändigen Hunger.
Nach dem Nachmittagstee haben wir noch einen Spaziergang auf den Berg zur alten Eiche unternommen und später haben mir die Mammuts das fertige Puzzle gezeigt, dass ich ihnen geschenkt hatte. Etwas ärgerlich, dass der Hersteller mein schönes Logo abgeschnitten hat!








Dann war Feiertag, Karfreitag, und das Wetter einigermaßen schön. Da es in den Tagen zuvor im Schwarzwald nochmal ordentlich geschneit hatte, haben wir einen winterlichen Ausflug zum und auf den Feldberg unternommen. Ausgestattet mit Schlitten und Schneemobil haben wir uns auf den Weg gemacht. Vom Hebelhof aus haben wir uns auf den Weg auf den Feldberg hinauf gemacht. Auf dem Weg zum Gipfel sind wir auch zum Feldbergturm gelaufen, in dem sich das Schwarzwälder Schinkenmuseum befindet. Leider hatte es noch geschlossen – erst ab Mai ist es für Besucher geöffnet.
Der Schnee war sehr schwer und nass, keine guten Bedingungen für mein Schneemobil. Zum Glück war der Mammutschlitten für diese Schneeverhältnisse besser geeignet. Also haben wir damit ein paar Abfahrten gemacht.
Vom Gipfel des Feldbergs aus sind wir dann auf dem Rückweg zum Feldbergerhof gelaufen.
Wieder zurück in Mammuthausen haben wir uns mit einem großen Eierlikörei belohnt.










Am Ostersamstag haben wir dann einen Pausentag eingelegt. Bei einer Regenunterbrechung im Laufe des Tages sind wir zum Markt gegangen und haben die Einkäufe erledigt. Nachmittags wurde gepuzzelt und nachdem der Regen sich verzogen hatte, sind wir am frühen Abend noch ein Eis essen gegangen.




Ostersonntag war das Wetter dann wieder besser. Also gute Voraussetzungen für eine Frühlingswanderung. Nachdem wir zuvor noch ein Osterkörbchen geplündert haben, haben wir uns auf den Weg zum Vitra Design Museum in Weil am Rhein aufgemacht. Dort haben wir dann nach einem Rundgang durch den Park unsere Wanderung gestartet. Es ging durch die Weinberge Richtung Ötlingen. Auf dem Tüllinger Berg haben wir uns die wilden Tulpen (Weinbergtulpen) angeschaut. Weiter ging es an den alten Linden vorbei zur Ottilienkirche und dann zum Grenzstein 37a und nach Riehen, wo wir unsere Wanderung beendet haben.
In Mammuthausen haben wir uns dann ein paar Osterleckereien gegönnt.










Am Ostermontag haben wir einen Ausflug an die Aare gemacht. Am Morgen haben wir uns in Basel noch einen Snack geholt und sind dann nach Aarburg gefahren. Der an der Aare gelegene Ort wird durch die große Festungsanlage, die oberhalb der Stadt auf einem Felsen liegt, bestimmt. Wir waren zuerst noch am Ufer der Aare. Eine Tafel erinnert dort an Mozart, der diesen Ort während seiner Schweiz-Reise auch besucht hat. Von der der Festung vorgelagerten Kirche hatten wir am Morgen sogar Alpenblick!
Danach sind wir dann hinauf zur gewaltigen Festung. Bis auf einen kleinen Abschnitt kann die Festung leider nicht besichtigt werden.
Dann sind wir zur Ruine Alt-Wartburg gewandert. Bevor wir dann zum Säli-Schlössli weitergelaufen sind, haben wir erstmal unseren mitgenommenen Proviant gefuttert. Das Säli-Schlössli war einst die Burg Neu-Wartburg. Nach ihrer Zerstörung wurde im 19. Jahrhundert das Schloss gebaut. Wir haben ein wenig die Aussicht auf die Juraberge genossen. Vorbei an einem kleinen Tierpark sind wir nach Olten gewandert und dann mit dem Zug zurück nach Mammuthausen gefahren.
Am Abend haben wir gemeinsam den Reisebericht von meiner Reise mit meinen Menschen in die Karibik gelesen.









Nach einem Tag Ausflugspause, an dem wir nur gearbeitet, gemalt und uns ums Bienenhotel gekümmert haben, haben wir nach Feierabend einen Spaziergang zur Burg Rötteln gemacht.
Wie üblich haben wir den Geheimgang zur Burg genommen. Seit meinem ersten Besuch in Mammuthausen im Jahr 2019 machen wir das regelmäßig. Oben an der Burg angekommen haben wir erst die Aussicht genossen und uns dann ein Stück Apfelkuchen organisiert. Im kleinen Museum der Burg gab es eine Sonderausstellung zum Leben im Mittelalter. Die konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es war sehr spannend!











Ein stressiger Arbeitstag stand an. Es war so viel zu tun, dass wir nicht einmal Pausen machen konnten. Von einem Besuch des Metzgers brauchen wir gar nicht reden.
Nach der Arbeit sind wir dann in den großen Park in Mammuthausen gegangen und sind durch das Rasenlabyrinth gelaufen. Okay, zugegeben, das mit dem Labyrinth ist nicht so schwer, wenn man die ganzen Wege von oben überblicken kann. Im Restaurant vom Park haben wir uns anschließend ein leckeres Stück Kuchen gegönnt. Auf dem Weg nach Hause haben wir aus dem öffentlichen Bücherschrank noch einen alten Reiseführer von Würzburg mitgenommen.



Weiter zu Teil 2…






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