Ludwigs Abenteuer – Folge 181
In meinem letzten Reisebericht konntet ihr schon lesen, dass ich von den Mammuts aus Lörrach ins Ruhrgebiet gebracht wurde. Nach einigen gemeinsamen Aktivitäten wurde ich dann auch offiziell an meinen neuen Gastgeber Ottokar, der in Sprockhövel lebt, übergeben.
Ottokar ist ein liebenswerter Pinguin, den ich schon bei zwei Plüschietreffen in Bonn und Frankfurt getroffen habe und kurz kennenlernen durfte. Aber ein Besuch im Rahmen meiner Reisen ist natürlich ganz was anderes.
Nach den gemeinsamen Abenteuern mit den Mammuts am Übergabetag waren wir beide ziemlich müde und sind früh ins Bett gegangen. Ottokar hatte mir sein gemütliches Schaukelbett überlassen.

Am nächsten Tag durfte ich mit Ottokar zur Plüschieschule gehen – quasi mein erster Schultag. Nach der Anmeldung ging es gleich in den Unterricht und ich habe mich dort den anderen Schülern vorstellen dürfen. Danach gab es gleich eine Unterrichtsstunde spanisch. Aus aktuellem Anlass war bei den Vokabeln auch „el león“, „der Löwe“, mit dabei.
Ich durfte mich dann auch noch für eine der AGs in der Plüschieschule entscheiden. Ich habe in der Hoffnung, dass es auch ein Thema „Zebra-Grillen“ geben würde, die Koch-AG gewählt.



Die Plüschieschule stand dann auch täglich auf dem Programm. Ein toller Ort, um neue Freunde zu finden. Denen durfte ich dann auch im Rahmen eines Vortrags von meinen Antarktisreisen berichten. In der Koch-AG wurde übrigens kein Zebra gegrillt. Leider war der örtliche Metzger schlecht sortiert.
Für meine Zeit in der Plüschieschule gab es am Ende sogar ein Abschlusszeugnis, dass auch so gut ausgefallen ist, dass ich euch den Inhalt nicht vorenthalten kann.
ZEUGNIS
Ludwig Löwe
Schuljahr 2025/26 — 2. Halbjahr
Ludwig Löwe war im Zeitraum vom 18.05. bis zum 05.06.2026 als Gastschüler an der Plüschischule. In dieser Zeit zeigte er sich als aufgeschlossener, freundlicher und außergewöhnlich mutigeriger Mitschüler, der sich rasch in die Klassengemeinschaft einfügte und von allen Plüschis sehr geschätzt wurde.
Besonders im Erdkundeunterricht fiel Ludwig durch ein lebendiges und spannendes Referat über seine Antarktisreisen auf. Mit Begeisterung und viel Wissen über Schnee, Eis, Pinguine und ferne Abenteuer zog er seine Zuhörerinnen und Zuhörer in den Bann.
Auch in der Koch-AG war Ludwig mit großem Interesse dabei. Besonders muterig und klugerig beschäftigte er sich mit dem Grillen von Zebras und brachte dabei eigene Ideen ein.
Durch seine offene Art, sein großes Löwenherz und seinen Entdeckergeist hat Ludwig den Schulalltag bereichert. Die Plüschischule bedankt sich für die schöne gemeinsame Zeit – Ludwig ist jederzeit wieder willkommen.



Nach der Schule haben wir meistens gemeinsam gechillt. Entweder im Garten oder auch in Ottokars Zimmer. Dabei gab es immer leckere Snacks und coole Drinks.




An einem Abend habe ich es mit den coolen Drinks ein bisschen übertrieben und Ottokar musste mich in Bettchen tragen. Am nächsten Morgen hatte ich einen ordentlichen Kater. Aber auch da wusste Ottokar schnell Abhilfe.





Natürlich haben wir nicht nur gechillt. Es gab auch einige Aktivitäten, denen wir nachgegangen sind. Wir haben eine abenteuerliche Fahrt mit dem Mähroboter unternommen, haben einige Partien Schach gespielt, einiges im Fernseher angeschaut und Spieleabende gemacht.
Außerdem habe ich mit Ottokar geübt, Knoten zu machen. Ottokar will Schiffskapitän werden und da gehören Knoten zum Basiswissen.








An einem Tag haben wir einen Ausflug zur Zeche Zollern nach Dortmund unternommen. Da gab es alte Autos und andere Fahrzeuge, selbstverständlich historische Gebäude und Maschinen der Zeche und auch… leckeres Eis.





Nicht unerwähnt bleiben darf die Futterversorgung bei Ottokar. Er war immer darum bemüht, mich mit gutem, fleischhaltigem Futter zu versorgen. Einmal sind wir auch von den Menschen mit in ein Restaurant genommen. Dafür haben wir uns extra chic gemacht.





Vor meiner Weiterreise hat Ottokar für mich noch eine Überraschungs-Abschiedsparty organisiert. Ohne dass ich etwas davon geahnt habe, hat er mich in sein Plüschzimmer gelockt, wo die anderen Partygäste schon gewartet haben. Die Party war ein großer Spaß.

Mein Aufenthalt bei Ottokar war dann auch schon wieder vorbei. Es wurde noch reichlich in mein Reisetagebuch geschrieben, der Reiseproviant für die Zeit im Reisekistchen wurde aufgefüllt und dann war es Zeit, um Abschied zu nehmen. Als Souvenir hat mir Ottokar noch ein Spieluhrwerk, das das Steigerlied spielt, geschenkt.



Aber es wir noch in diesem Jahr ein Wiedersehen geben. Einige Tage vor Weihnachten werde ich wieder zu Ottokar reisen und mit ihm die Weihnachtsfeiertage und den Übergang ins nächste Jahr zu verbringen.
Bis dann, Ottokar!
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