Ludwigs Abenteuer – Folge 180
Wie schon im letzten Reisebericht geschrieben, lief meine Rückreise von den Swiss Piper Bears aus der Schweiz zurück nach Deutschland wie schon so oft über die Mammuts aus Lörrach. Für die Übergabe hatten wir uns im römischen Amphitheater Vindonissa in Windisch in der Schweiz getroffen und dort ein bisschen gemeinsame Zeit verbracht.
Nachdem die offizielle Gastgeber-Übergabe und die Verabschiedung erledigt war, bin ich mit den Mammuts nach Lörrach gefahren. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt schon, dass es diesmal eine ganz besondere Transitreise werden würde. Denn Die Mammuts haben mich nicht nur in der Schweiz abgeholt, sondern wollten mich dann auch ein paar Tage später persönlich zu meinem nächsten Etappenziel ins Ruhrgebiet bringen. Das nenne ich entspanntes Reisen!
In Lörrach aka Mammuthausen wurde ich stürmisch begrüßt, obwohl ich ja erst vor kurzer Zeit zu Besuch war.
Es gab auch gleich ein Präsent. Einen niedlichen Bären-Schlüsselanhänger von Oskar und Entchen, den sie den Mammuts zugeschickt hatten. Vielen Dank!






Am nächsten Tag musste der Mensch der Mammuts arbeiten und hat mich wie immer mitgenommen. Meine Aufgaben hielten sich an diesem Arbeitstag allerdings in Grenzen. Ich war für die Vernichtung des Mittagspausen-Leberkäsebrötchens, die Abstellung der Messmaschinen und die Kontrolle der Keksdose zum Feierabend verantwortlich.
Wir haben dann noch unseren traditionellen Spaziergang auf den Bergh mit der alten Eiche unternommen.





Dann war Feiertag – Himmelfahrt. Den Tag haben wir genutzt, um einfach ein bisschen Pause zu machen und zu entspannen. Schließlich war das Wetter nicht gut und außerdem wollten wir ja dann auch am nächsten Tag ins Ruhrgebiet fahren.
Wir haben uns ein Buch angeschaut, in dem zwei Mammuts durch Basel streifen. Das ist genau das passende Buch für die Bibliothek der Mammuts. Anschließend haben wir für mein Reisetagebuch ein Lesezeichen gebastelt. Zwischendurch, in einer Regenpause, haben wir einen kurzen Spaziergang im kleinen Park unternommen.
Am Nachmittag gab es Tee und Kekse.








Am nächsten Morgen haben wir uns zum Badischen Bahnhof nach Basel aufgemacht und sind von dort aus Richtung Ruhrgebiet gefahren.
Als wir nachmittags in Hattingen angekommen sind, wurden wir schon von Ottokar erwartet. Und sofort haben wir uns in das erste Abenteuer gestürzt. Wir sind zur Henrichshütte gefahren und haben dieses alte Stahlwerk besichtigt. Ich konnte den Mammuts ein bisschen was davon erzählen, denn ich war vor einiger Zeit schonmal da.
Später sind wir noch durch die Altstadt von Hattingen gegangen und waren zum Abschluss des Tages gemeinsam essen.












Für den folgenden Tag hatten wir ein sportliches Programm vorgesehen. Nach dem Frühstück sind erst ein bisschen durch Hattingen und dann zum Treffpunkt mit Ottokar an der Ruhr gelaufen. Gemeinsam sind wir dann zur Ruine der Burg Isenberg gegangen. Anschließend fuhren wir zum Wasserschloss Kemnade, dessen Museum allerdings nicht geöffnet hatte. Also fuhren wir weiter zur Burg nach Blankenstein und haben dort Kuchen gegessen. Danach haben wir einen Abstecher zu Ottokar nach Hause gemacht, bevor wir dann zum Kemnader See weitergefahren sind.
Abends ging es dann nach Bochum, wo wir an einigen besonderen Punkten Gruppenfotos gemacht haben: am Schauspielhaus, am Bergbaumuseum, vor dem Planetarium, vor dem Ruhrstadion, und am Starlight Express Theater.
Später am Abend sind wir noch ins Bermuda3eck nach Bochum gefahren. Da haben wir uns ein paar Drinks und -natürlich!- eine Currywurst mit Pommes gegönnt.
Gegen Mitternacht kamen wir ziemlich müde wieder im Hotel an.
















Sonntags haben wir dann mit Ottokar eine gemeinsame Wanderung durch die Elfringhauser Schweiz gemacht. Es war eine schöne gemütlich Wanderung und mittags gab es zur Stärkung dann in einem Restaurant leckere Suppe.
Da Ottokar und seine Menschin nachmittags noch etwas zu erledigen hatten, haben sie die Mammuts und mich zum Eisenbahnmuseum nach Bochum gebracht. Ich kannte es schon, aber für die Mammuts und ihren Menschen war es der erste Besuch dort. Wir hatten großen Spaß, uns die alten Züge anzuschauen. Und es gab noch eine kleine Überraschung: das Bahnmuseum Albula aus der Schweiz war in Bochum zu Gast und hatte eine Modellbahn-Anlage mit Zügen der Rhätischen Bahn aufgebaut.
Nach dem Museumsbesuch ging es wieder zurück nach Hattingen und es gab Kuchen.
Abends kam dann Ottokar wieder und wir sind gemeinsam essen gegangen.
Dann wurde es Zeit für den Gastgeberwechsel. Die Mammuts haben mich und mein Gepäck an Ottokar übergeben, und damit war ich dann offiziell sein Gast. Mir blieb nur noch, den Mammuts und ihrem Menschen zu danken und ihnen eine gute Rückreise nach Mammuthause zu wünschen. Wir werden uns aber in diesem Jahr noch zu einem weiteren Besuch wiedersehen.












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