Ludwigs Abenteuer – Folge 143

Ludwigs Abenteuer – Folge 143

Zum dritten Mal sei Beginn meiner Reisen öffnete sich das Reisekistchen für mich in Kerzers / Schweiz bei Margrit. Sowohl im letzten, als auch im vorletzten Jahr habe ich sie bereits besuchen dürfen. Außer von ihr wurde ich auch gleich von Kumpelinchen, der Fledermaus, begrüßt.

Margrit arbeitet ja bekanntlich (die fleißigen Leser meiner Reiseberichte wissen das) für eine lokale Zeitung. Auch bei diesem Besuch durfte ich sie in die Redaktion begleiten und bei der Arbeit behilflich sein. In den Pausen haben Kumpelinchen und ich gerne ein bisschen Unfug angestellt und sind in den Pflanzen der Redaktion herumgeturnt.

Auch zu Außenterminen durfte ich Margrit begleiten. Wenn sie dort dann Fotos für ihre Berichte gemacht hat, dann habe ich mich gelegentlich ins Bild gemogelt. So habe ich es geschafft, während meines Aufenthalts mehrfach in der lokalen Presse abgebildet worden zu sein ich zeige euch hier gerne die Originalfotos und die Zeitungsseiten, auf denen die Fotos dann auftauchen.
Da wäre zum Beispiel die Feier zum 40-jährigen Bestehen des Kinderheim Heimelig in Kerzers. Es gab Zuckerwatte, eine Tombola, Geschichten für die Kinder und als Höhepunkt zwei Ehrengäste (also zwei weitere Ehrengäste außer mir). Vom SC Bern, dem Eishockeyverein der Hauptstadt, waren zwei Spieler – Tristan Scherwey & Fabian Ritzmann – gekommen, um Autogramme zu verteilen, Fotos machen zu lassen und mit den Kindern ein paar Pucks aufs Tor zu schießen. Selbstverständlich habe ich auch ein Foto und Autogramme bekommen.
Bei der Tombola haben wir übrigens unter anderem einen Badeanzug für Mädchen gewonnen. Da wir dafür keine Verwendung hatten, haben wir ihn kurzerhand Tristan Scherwey geschenkt – der hatte nämlich seine kleine Tochter dabei. Die Freude war groß.

Während meines Aufenthalts in Kerzers fand dort zum elften Mal das Kids Camp des BSC Young Boys Bern (YB), dem Profi-Fußballteam der Hauptstadt, statt. Vier Spieler des Profiteams waren gekommen, um mit rund 100 Kindern zwischen sechs und 13 Jahren Fußball zu spielen. Leider kamen sie ein bisschen arrogant und abgehoben rüber. Dass ihr Verein sie zu dieser Veranstaltung geschickt hatte, fanden sie anscheinend ziemlich öde. Wenigstens haben sie mit mir ein Gruppenfoto für die Zeitung gemacht.

Im historischen Güterschuppen des Bahnhofs in Kerzers ist die „Brocki“ untergebracht. Dabei handelt es sich um einen Second-Hand-Laden, dessen Erlöse gemeinnützigen Zwecken zugutekommen. In der neu eingerichteten Kinderabteilung habe ich mich für die Fotos kurz in die Regale gesetzt. Aber wirklich nur kurz, damit niemand auf die Idee kommen konnte, ich stünde ebenfalls zum Verkauf. Denn auch viele Plüschtiere waren dort, um ein neues Zuhause zu finden. Schon irgendwie traurig, dass sie von ihren Menschen im Brocki abgegeben worden waren, um auf neue Familien zu hoffen.

Beim Sommerfest mit Konzert im Kulturkeller Gerbestock durfte ich die Musiker, die Band SanySaidap, treffen und ein wenig mit ihnen plaudern, bevor sie ihr Konzert gegeben haben. Sie spielen übrigens ihre ganz eigene Art von Folk, der aus einer Mischung verschiedener Einflüsse entstanden ist.

Aber wir haben uns natürlich nicht nur in Kerzers aufgehalten und gearbeitet. Es gab natürlich auch Ausflüge und berufliche Termine außerhalb Kerzers.

An einem Tag sind wir Richtung Bodensee gefahren. Erst haben wir einen Abstecher nach Konstanz gemacht, danach sind wir auf die Insel Reichenau weiter. Die wichtigste Anlaufstelle auf der Insel war die Reichenauer Fischhandlung Riebel mit dem dazugehörigen Fischbistro. Haben die nicht tolle Gläser mit dem Fisch darauf?
Später sind wir dann noch weiter nach Amriswil/ Schweiz gefahren.

Eine Fahrt mit dem Zug nach Bern stand auch auf dem Programm. Ich habe das Bundeshaus gesehen, wir sind am Münster vorbeigefahren und dann waren wir auch beim Laubegaffer. Das ist eine Figur in einer Arkade, die einen immer anzuschauen scheint. Ein bisschen unheimlich.

Margrit hat mich an einem Tag mit nach Nidau, in die Wohnung ihres Nachwuchses, mitgenommen. Der war nicht Zuhause und deshalb musste jemand der Katze Nala ihr Futter geben. Diese Aufgabe haben wir gerne übernommen. Vom Balkon aus habe ich dann noch ein bisschen den Blick auf den Kanal zwischen Bielersee und Aare genossen, auf dem ziemlich viele Boote zu sehen waren.

Einen ganz tollen Ausflug haben wir an einem der letzten Tage meines Besuchs unternommen. Mit dem Zug ging es von Kerzers aus nach Brig, wo wir in die Matterhorn Gotthard Bahn umgestiegen sind und nach Oberwald weiterfuhren. In Oberwald sind wir dann in einen Zug der Dampfbahn Furka Bergstrecke eingestiegen. Wir hatten Plätze reserviert, bekamen aber ein spontanes Upgrade auf besser Plätze, denn die Verantwortlichen hatten mitbekommen, dass Margrit die Mutter des Heizers auf der Lok ist. So hatte ich dann einen echten Logenplatz und beste Sicht während der Fahrt von Oberwald nach Realp. Bei einem Zwischenhalt in Gletsch konnte ich noch den Bruder von Margrit kennenlernen, der auf dem Gegenzug als Zugchef unterwegs war.
Die Landschaft, die an uns vorbeigezogen ist, war wirklich beeindruckend. Ich wurde aber zwischendurch immer wieder ein bisschen abgelenkt, weil interessierte Mitreisende wissen wollten, warum Margrit von einem kleinen Löwen begleitet wird. Das haben wir natürlich gerne erzählt.
In Realp war dann Endstation mit der Dampfbahn. Bevor es mit einem anderen Zug durch den Furka-Basistunnel über Brig und durch den Lötschbergtunnel nach Bern und schließlich zurück nach Kerzers ging, durfte ich noch kurz mit Margrits Sohn auf die Lok und wir haben natürlich ein schönes Erinnerungsfoto gemacht.
Das war wirklich ein sehr schöner Ausflug und unumstritten das Highlight meines Besuchs.

Meine Abreise aus Kerzers musste ich auch dieses Mal nicht im Reisekistchen antreten. Margrit hatte sich mit meinem folgenden Gastgeber – Mam Mut – ein weiteres Mal verabredet, um mich persönlich zu übergeben. Dazu fuhren wir mit dem Auto nach Weissenstein. Dort angekommen nutzten wir die Gondelbahn, um auf den Weissenstein zu gelangen. Leider war das Wetter nicht so gut – Regen und Nebel. Als wir aus der Gondel ausgestiegen sind kamen Mam Mut und die anderen Mammuts gemeinsam mit Hopps direkt auf uns zu, um uns zu begrüßen. Gemeinsam sind wir den kurzen Weg zum Restaurant gegangen, um dann dort im Trockenen heiße Schokolade zu trinken. Nach einem weiteren kleinen Spaziergang und einigen Gruppenfotos war dann der Zeitpunkt der Übergabe – also der Gastgeberwechsel – gekommen.

Es war wieder einmal ein spannender und erlebnisreicher Aufenthalt bei Margrit in Kerzers. Vielen Dank dafür. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns während meiner zukünftigen Reisen wiedersehen werden.


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Ludwig ist zu Gast bei @Roehrberto in Ulm. Die Weiterreise ist für den 03.06.2024 geplant. Dann geht es weiter zu @Diana23577 nach Remscheid.

-1- Reisebericht(e) ausstehend.

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Neueste Kommentare
  1. Hallo und Guten Morgen ☕🥞🥐, Ludwig_Loewe du warst ja in meiner Geburtsstadt Heidelberg 😻 wohne da ja so 20km entfernt.