Ludwigs Abenteuer – Folge 136

Ludwigs Abenteuer – Folge 136

Von Feuchtwangen aus ging meine Reise weiter nach Ulm zu Elchrich Elch. Nachdem ich aus meinem Reisekistchen befreit worden war, fand ich mich vor zwei großen Flauschhügeln wieder. Diese stellten sich nach genauerem Hinsehen als elchige Mitbewohner meines Gastgebers heraus. Riesengroß aber sehr friedlich und freundlich. Und dann kam auch schon Elchfredo, um sich vorstellen. Er ist Reiseelch und wurde von meinem Gastgeber abgestellt, um mich während meines Aufenthalts intensiv zu betreuen.

Nach einigen ruhigen Tagen durften Elchfredo und ich meinen Gastgeber mit ins Büro begleiten. Elchfredo hat mich dort sofort in das wichtigste Arbeitsmittel eingewiesen – den Kaffeebecher.

Die Gastgeberfamilie war dann zwischendurch immer wieder mit Kofferpacken beschäftigt. Es sollte eine Reise unternommen werden, aber mir wurde noch nicht verraten, wo es hingehen sollte. Um mich von meiner Neugier abzulenken hat mich Elchfredo mit in seine Küche genommen, wo wir ein paar Leckereien zubereitet haben. Sandwiches für Elchfredo und Burger für mich.

Und dann war auch schon der Reisetag gekommen. Die erste Etappe führte uns nach München zum Flughafen. Von dort aus haben wir einen Flug nach Madrid genommen. Aber das war noch nicht unser eigentliches Reiseziel. Wir sind nur in ein anderes Flugzeug umgestiegen und dann hinaus aufs Meer geflogen. Und zwar bis zu den Kanarischen Inseln – genauer gesagt nach Teneriffa. Vom Flughafen Teneriffa Nord ging es weiter zu unserer Unterkunft nach Tabaiba; direkt am Meer.

Nach der ersten Nacht auf Teneriffa haben Elchfredo und ich gleich die Chance genutzt, den Sonnenaufgang über dem Meer zu beobachten, bevor es dann erstmal zum Einkaufen ging. Bei einem Espresso nach dem Mittagssnack hat mir Elchfredo dann auch verraten, dass er zur Rasse der iberischen Kleinelche gehört und seine Fellfarbe vom vielen Kaffeekonsum herkommt.
Den Abend haben wir dann mit Blick aufs Meer auf dem Balkon ausklingen lassen. So kann man es aushalten!

Auch im Urlaub steht die Zeit nicht still. Deshalb war am nächsten Tag Weihnachten. Also höchste Zeit, um den mobilen Reise-Weihnachtsbaum auszupacken und aufzustellen. Vorher aber noch kurz einen Abstecher ans Meer und den Blick in die Ferne auskosten und Kraft tanken, um den Kampf gegen die widerspenstige Weihnachtsbaum-Lichterkette gewinnen zu können.
Abends zur Bescherung habe ich sogar ein Geschenk von Elchfredo bekommen – einen Gutschein fürs Drone-Surfing. Mal sehen, wann ich den wohl einlösen kann…

Den ersten Weihnachtstag haben wir dazu genutzt, um noch ein bisschen Zeit am Strand zu verbringen, denn für die nächsten Tage war eher schlechtes Wetter vorhergesagt. Gemütlich auf einer Stranddecke oder auch auf dem kahlen Felsen haben wir uns kaum satt sehen können am Meer. An den immer stärker werdenden Wellen konnte man den bevorstehenden Wetterwechsel bereits erahnen.

Am zweiten Weihnachtstag war es dann auch schon merklich kühler auf der Insel. Zudem war die Nacht auch etwas unruhig, was das Wetter angeht. Das konnte uns aber nicht davon abhalten, nach Santa Cruz de Tenrife zu fahren und uns dort ein bisschen umzusehen. Auf unserer Tour durch die Stadt haben wir zum Beispiel den Mercado de nuestra Senora de Africa besucht.
In einem Café haben wir uns bei leckerem Kaffee aufgewärmt und dafür gesorgt, dass Elchfredos Fellfarbe nicht verblasst.
Zum Abschluss des Tages haben wir noch den Strand von Teresia besucht.

Am nächsten Tag sind wir nach Los Abrigos gefahren. Das Meer war dort sehr aufgewühlt, was am „Calima“, dem von der Sahara kommenden Wind, lag. Er hat dafür gesorgt, dass das Meer ordentlich gegen die Felsen gepeitscht wurde. Zwischendurch hatten Elchfredo und ich tatsächlich Schwierigkeiten, uns festzuhalten.
Während eines asiatischen Zwischensnacks haben Elchfredo und ich einen kleinen Stäbchenkampf ausgetragen, mussten diesen aber schnell beenden, da die menschlichen Mitreisenden diese Freizeitbeschäftigung in einem Lokal für nicht angemessen hielten.

Das Anaga-Gebirge haben wir einen Tag später erkundet. Mit dem Auto ging es die engen und kurvigen Straßen entlang. Als Belohnung gab es schöne Aussichten. Und zum Ende des Tages ging es nochmal an den Strand, wo ich mit Elchfredo ordentlich herumgetobt habe. Ausgepowert haben wir unsere Energiereserven mit Snacks wieder aufgeladen.

Kaffee und Kuchen mit den mitgereisten Einhörnern war zwischendurch auch angesagt. Die Einhörner hatten den Kuchen gebacken, Elchfredo den Kaffee gemacht. Gut gestärkt ging es danach in den Norden der Insel, nach Mesa del Mar. Dort haben wir erst am Strand die Wellen beobachtet und waren dann noch in einem Einkaufszentrum. Den kleinen Schinkensnack, der mich sehr angesprochen hat, wurde dann aber leider nicht gekauft.

Am vorletzten Tag des Jahres wurde erstmal ordentlich ausgeschlafen. Anschließend sind wir peruanisch essen gegangen. Es gab einen Linseneintop mit Chorizo als ersten Gang. Danach Tallerines con Pollo. Der zweite Gang wurde auch fair aufgeteilt. Elchfredo hat die Tallerines genommen, ich das Hühnchen.
Nach dem Essen sind wir wieder über das Anaga-Gebirge gefahren. Ziel war ein abgelegener Strand mit schwarzem Sand und einem tollen Wellengang.

Am Silvestertag sind wir nach Puerte de la Cruz gefahren. Die Menschen wollten dort unbedingt den „Rastro“, einen Flohmarkt, besuchen. Um den Koffein-Level von Elchfredo zu halten und meinen Magen nicht zu leer werden zu lassen, wurde natürlich auch eine entsprechende Verpflegungspause eingelegt.
Den Silvesterabend haben wir dann in unserer Unterkunft verbracht und das Jahr gemütlich ausklingen lassen.

Den Neujahrstag haben wir dann ruhig angehen lassen und haben uns von den Strapazen des vergangenen Jahres erholt. Aber ein kleiner Rundgang und ein kühles Getränk waren noch drin.

Einen Tag später haben wir uns aufgemacht, um die nähere Umgebung ein wenig zu erkunden. Ziel war ein eher unbekanntes Naturdenkmal. Um dort hinzugelangen mussten wir an einigen Ruinen vorbei, die die Gegend dort verzieren. Belohnt wurden wir an unserem Ziel nicht nur mit einem schönen Felsbogen, sondern auch mit einem fantastischen Weitblick auf das Meer.

An den nächsten beiden Tagen waren wir wieder in den Bergen unterwegs. Da viel Autofahren angesagt war, haben sich Elchfredo und ich die besten Plätze für eine gute Aussicht aus dem Auto gesichert. Die Fahrt ging durch Nebel und es war außerhalb des Auto recht kühl. Die Fahrt ging immer weiter die Berge hinauf, sodass wir schnell auf einer Höhe von mehr als 2.200 Metern angekommen waren. Diese Mondlandschaft war faszinierend und immer mal wieder hatten wir einen guten Blick auf den Teide. Dieser Vulkan ist nicht nur die höchste Erhebung auf Teneriffa, sondern sogar der höchste Berg Spaniens.
Bei diesem Ausflug gab es eine Menge von der Insel zu sehen. Gerne hätte er daher noch länger dauern können.

Dann war leider schon wieder Packtag. Die Menschen wurden ein bisschen hektisch, weil sie wohl befürchteten, etwas vergessen zu können. Elchfredo un ich haben aber darauf bestanden, das neben dem Packen auch unbedingt nochmal ein Besuch am Strand gemacht werden musste. Deshalb fuhren wir nochmal nach Terecitas, um uns vom Strand, dem Meer und von der Insel zu verabschieden.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück. Wieder mit Umstieg in Madrid ging unser Flug nach München. Nachdem wir dort ewig auf unsere Koffer warten mussten, konnten wir die letzte Etappe nach Ulm antreten.

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub auf Teneriffa war für mich dann noch ein Tag Zeit zum Ausruhen und Erholen. Dann war es schon wieder Zeit, um Lebwohl zu sagen und mich auf meine nächste Etappe meiner Reise zu begeben. Bevor ich in mein Reisekistchen gestiegen bin haben wir noch eine große Abschiedsrunde gehabt. Anscheinend haben sich alle über meinen Besuch gefreut, und eigentlich ist es ein MUSS, dass ich nochmal wiederkomme. Ich habe ja noch den Gutschein fürs Drone-Surfing…


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12. Twitter-Reise, 1. Station

Ludwig ist zu Gast bei @beobachter5081 in Lörrach. Die Weiterreise ist für den 04.03.2024 geplant. Dann geht es weiter zu @KauaGC nach Hamm.

-0- Reisebericht(e) ausstehend.

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Neueste Kommentare
  1. Hallo und Guten Morgen ☕🥞🥐, Ludwig_Loewe du warst ja in meiner Geburtsstadt Heidelberg 😻 wohne da ja so 20km entfernt.