Ludwigs Abenteuer – Folge 175
Meine 13. Reise war ja gerade zu Ende gegangen und mein zehnjähriges Reisejubiläum stand bevor. Genau der richtige Anlass für ein großes Abenteuer zwischen meinen Reisen. Meine Menschen hatten schon rund 15 Monate zuvor einen Urlaub gebucht, und mein Tourmanager hat es in meinem Tourplan selbstverständlich eingerichtet, dass ich als eine der Begleitungen mitreisen konnte.
Vorher wurde aber Zuhause noch ein paar Tage lang gechillt. Mit Papa Löwe, Günni und all den vielen anderen aus der großen bunten Plüschherde haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen und Geschichten erzählt. Hauptsächlich habe ich natürlich von meiner 13. Reise berichtet. Ich war ja immerhin 13 Monate lang unterwegs. Aber hauptsächlich haben wir der großen Reise entgegengefiebert, zu der übrigens vier Plüschies mitkommen durften. Tatze, Debbie, Günni und ich.



15. Dezember, Anreise zum Schiff, Barbados
Es ging endlich los. Mit einem Uber haben wir die erste Teilstrecke unserer Anreise zurückgelegt und waren schon etwa 30 Minuten nach Abfahrt Zuhause in Düsseldorf am Flughafen. Dort wurde schnell das Gepäck abgegeben und die Sicherheitskontrolle durchlaufen. Dann waren wir schon am Gate und haben auf unser Flugzeug gewartet. An Bord hatten wir bis zu unserem Abflugslot noch ein paar Minuten Zeit für ein Nickerchen und dann ging es endlich los. Die meiste Zeit während des Fluges habe ich geschlafen, aber als es ein Stück Pizza gab, war ich natürlich sofort wach.
Nach der Ankunft auf Barbados musste ich dann erstmal im Handgepäck verschwinden, da sich die Menschen auf andere Sachen konzentrieren mussten. Als wir im Shuttlebus zum Hafen waren, konnte ich dann aber erstmals die typische Reggae-Musik aus den Lautsprechern des Busses hören. Ja, das hörte sich nach Karibik an. Erschreckenderweise schwenkte die Musikrichtung plötzlich um – von karibischem Reggea auf deutschen Schlager. Die Reaktion im Bus: Erst viel Gelächter und dann haben plötzlich alle mitgegrölt. Ein bisschen gruselig war das schon.
Erst auf dem Schiff bin ich wieder aus dem Handgepäck raus. Und die Menschen waren schon im Stress: Schnell einen ersten Cocktail an der Bar, ein Abendessen am Buffet, eine schnelle Schiffserkundung. Und ich? Mich haben sie mit den anderen Plüschies auf der Kabine gelassen. Unverschämt!
Aber wir sind dann alle gemeinsam noch mal von Bord, um ein paar Fotos von uns mit dem Schiff zu machen. Solche Erinnerungsfotos sind absolut unverzichtbar.







16. Dezember, Barbados
Wir haben einen Ausflug auf Barbados unternommen und waren unter anderem in Speightstown und Holetown, beides Ortes an der westlichen Küste. Insgesamt leider etwas unspektakulär und im Nachhinein betrachtet der mit Abstand schlechteste Ausflug während der Reise. Ich habe daher die meiste Zeit mit Günni im Rucksack verbracht.




17. Dezember, Grenada
Die Menschin ist schon ganz früh am Morgen mit uns Plüschies auf dem Schiff herumgelaufen. An der Rezeption haben wir den großen Weihnachtsbaum bewundert und durften auf dem Stuhl vom Weihnachtsmann sitzen.
Nach dem Frühstück haben die Menschen mit Debbie, Günni und mir einen Spaziergang durch St. George’s unternommen. Wir sind auf einen Hügel mit einem alten Fort hinaufgegangen, von dem aus man einen schönen Überblick hatte.
Nach einem Cocktail, einem Snack zu Mittag und Eis auf dem Kabinenbalkon wurde ein bisschen gechillt, bevor ich dann am Abend zum ersten Mal mein Lieblingsspiel, mit dem ich mich auf Kreuzfahrten immer sehr gerne beschäftige, spielen durfte: Buffet-Fräse. Das Essen war gewohnt lecker an Bord und sie haben mich tatsächlich satt bekommen. Zumindest für ein paar Momente.
















18. Dezember, St. Lucia
Das Schiff war über Nacht nach Castries auf St. Lucia weitergefahren. Im Hafen von Castries wurden wir von Regen begrüßt. Trotzdem gab es vor dem offiziellen Frühstück noch Kaffee und Gebäck auf unserem Balkon. Danach ging es dann ins Restaurant zum richtigen Frühstück. Es gab Mini-Lachsburger, Omelette, Bacon und noch viele andere leckere Sachen.
Gut gestärkt haben wir uns dann auf den Ausflug vorbereitet. Mit einer Bimmelbahn sind wir durch Castries gefahren, haben einen Fotostopp an der örtlichen Kirche gemacht und sind dann zum Vegie Beach gefahren. Dort hatten wir eine Stunde Aufenthalt. Die Menschen sind ins Meer zum Baden gegangen, Debbie und Günni haben sich das Meer angeschaut und ich habe Liegestuhl und Sonnenschirm ausgepackt und ein bisschen am Strand gechillt.
Viel zu schnell ging es zurück zum Schiff, wo wir auf unserer Kabine von einem großen Hai begrüßt wurden. Er war aber ganz friedlich, und so konnten wir alle auf Tuchfühlung gehen.
Anschließend haben wir noch einige Zeit auf dem Balko verbracht und Snacks und Drinks genossen.








19. Dezember, Martinique
Am nächsten Morgen waren kamen wir in Frankreich an. Frankreich? Ja – genau. Die Insel Martinique gehört zu Frankreich. Wir waren also mitten in der Karibik wieder in der EU. Verrückt!
Mit Ausnahme von Tatze haben wir uns alle auf wieder auf einen Ausflug begeben. Auf dem ersten Teil, dem Besuch einer Destillerie mit Rum-Verkostung haben wir Plüschies uns noch ruhig verhalten und sind in den Rucksäcken der Menschen geblieben. Als es danach bei einem kurzen Zwischenstopp zu in eine Bananenplantage hinein ging, konnte ich mich aber nicht zurückhalten. In Bananen kann man so schön klettern…
Der Ausflug führte uns dann noch in den Jardin de Balata, einen großen botanischen Garten, in dem wir einige Zeit herumspazieren konnten.
Später zurück auf dem Schiff haben wir wieder Zeit auf dem Balkon verbracht und sind auf dem Schiff unterwegs gewesen.




20. Dezember, Dominica
Auf der Insel Dominica stand ein Ausflug zusammen mit Debbie und den Menschen zum Scotts Head, dem Bubble Beach und zum Jungle Bay Resort auf dem Programm.
Vom Scotts Head aus hatten wir eine tolle Aussicht und konnten die grüne Insel bewundern. Auch wenn es etwas abenteuerlich war, mit dem Ausflugsbus dort den Hügel hinaufzufahren.
Am Bubble Beach hatten wir nur ein paar Minuten Aufenthalt, und die Menschen haben die Gelegenheit genutzt, ihre Füße in das leicht blubbernde (Bubble Beach!) und vulkanisch aufgeheizte Wasser am Strand zu stellen. Debbie und ich wollten lieber nicht nass werden und sind daher in den Rucksäcken geblieben.
Im Jungle Bay Resort gab es einen Rumpunsch für uns und wir durften von einer Terrasse aus noch ein bisschen die Aussicht genießen.
Zum Mittagessen waren wir wieder auf dem Schiff und haben erstmal ordentlich was gefuttert. Danach wurde wieder auf dem Balkon gechillt und zum Abendessen nochmal das Buffet aufgesucht.










21. Dezember, Antigua
Es war quasi ein halber Seetag, denn unsere Ankunft auf Antigua war erst für die Nachmittagszeit geplant. Die Menschen sind trotzdem sehr früh aufgestanden und schon um 05.30 Uhr in den Poll und in den Whirlpool oben an Deck gehüpft. Uns Plüschies war das viel zu früh, und deswegen haben wir ein bisschen länger geschlafen.
Nach dem Frühstück haben wir auf unserer Kabine dann wieder einen neuen Gast vorgefunden. Dieses Mal war es ein Kraken.
Nach einem kleinen Snack am frühen Nachmittag sind wir dann von Bord gegangen und sind ein bisschen durch Roseau gelaufen.





22. Dezember, Antigua
Das Schiff war über Nacht im Hafen geblieben, und so wachten wir wieder im Hafen von Roseau auf. Leider musste sich die Menschin an diesem Tag krankmelden. Ihr ging es nicht gut und so zog sie es vor, trotz eines gebuchten Ausflugs und trotz großen Ehrentages der beiden Menschen, auf der Kabine und im Bett zu bleiben. Also bi ´n ich mit meinem Tourmanager alleine losgezogen.
Wir haben an einer Landschaftsfahrt teilgenommen und waren am Shirley Hights Lookout und im Nelson’s Dockyard. Dort gab es mal wieder einen Rumpunsch.
Insgesamt war es natürlich blöd, den Ausflug ohne die Menschin zu machen.


23. Dezember, Sint Maarten
Auch am nächsten Tag, auf Sint Maarten, mussten der Tourmanager und ich wieder alleine los, da die Menschin weiterhin krank war. Wir sind zum bekannten Maho Beach gefahren, wo die Flugzeuge bei ihrer Landung auf dem Flughafen der Insel ganz knapp über den Strand hinwegfliegen. Das war schon spaßig und beeindruckend. Wir saßen einige Zeit mit Cocktails und Snacks in der Strandbar und haben uns die landenden Flugzeuge angeschaut. Und am Strand selbst war echt die Hölle los – so viele Menschen.
Auf der Rückfahrt vom Strand zum Hafen gab es im Bus Rumpunsch.






24. Dezember, St. Kitts
Bei der Menschin hatte sich die Lage noch nicht verbessert. Und so mussten der Tourmanager und ich den dritten Tag in Folge alleine los.
Wir sind über die Insel gefahren und haben erst das Fairview GreatHouse & Botanical Gardens angeschaut, waren dann beim Romney Manor und anschließend im Brimstone Hill Fortress National Park.
Nach unserer Rückkehr zum Schiff war der Tourmanager dann im Hafen noch ein bisschen shoppen, denn dort gab es viele Geschäfte.
Und weil Heiligabend war und die Menschin noch immer ans Kabinenbett „gefesselt“ war, haben wir uns über die Bord-Mediathek den Weihnachtsklassiker schlechthin im Fernseher angeschaut: Stirb langsam.









25. Dezember, Seetag
Den Seetag haben wir zu großen Teilen auf unserem Balkon verbracht. Der Mensch hat immer wieder neue Leckereien herangeschafft, damit wir uns alle einen gemütlichen Tag machen konnten. Wir haben es sehr genossen, mit ein bisschen Hintergrundmusik aufs Meer zu schauen und die Wellen zu beobachten.



26 Dezember, Dominikanische Republik
In der Dominikanischen Republik standen keine Ausflüge auf dem Programm. Nach dem Frühstück sind wir mal von Bord und haben uns im Hafen umgeschaut. Ansonsten haben wir es uns wieder auf dem Schiff gut gehen lassen.
Gemeinsam mit dem Tourmanager war ich dann noch an der Rezeption und habe mir einen Stempel für meinen Reisepass geben lassen.




27. Dezember, Seetag
Nachdem wir den Vormittag wieder auf dem Balkon verbracht hatten, sind wir mit der gesamten Reisegruppe in eine der vielen Bars an Bord umgezogen. Zum Glück ging es der Menschin so langsam wieder besser…
In der Bar haben wir einige Cocktail getrunken, viel aufs Meer geschaut und auch ein paar Postkarten geschrieben. Zurück auf der Kabine haben wir Nili, das Baby-Nilpferd getroffen, und uns mit ihm angefreundet.
Nachdem wir noch etwas auf dem Balkon waren, wollte ich unbedingt einen Burger verputzen. Meinem Wunsch wurde entsprochen.
Für ein paar Drinks und den Sonnenuntergang sind wir dann später noch nach oben an Deck gegangen.











28. Dezember, St. Vincent
Auf St. Vincent stand wieder ein Ausflug auf dem Programm. Debbie und ich sind mit den Menschen zuerst zu einem Botanischen Garten gefahren, durch den wir hindurchgeführt wurden. Es wurde viel Interessantes erzählt und es gab viele schöne Pflanzen zu sehen. Auf der Weiterfahrt haben wir dann noch an einem Aussichtpunkt Halt gemacht. Dann sind wir zu einer Event-Location am Meer gefahren, wo schon mit Rumpunsch auf uns gewartet wurde.
Mein persönliches Highlight des Tages war aber abends an Bord. Ich durfte mit den Menschen ins Steakhaus zum Abendessen. Es gab verschiedene Sorten Fleisch, darunter auch Bison. Das war sehr lecker.









29.Dezember, Barbados und Rückreise
Und dann war die Reise durch die Karibik auch schon vorbei. Am letzten Tag durften wir noch bis nachmittags an Bord bleiben und Futtern und Trinken, bevor es dann Richtung Flughafen ging und der Rückflug auf dem Programm stand.
Nach der Rückkehr habe ich noch zwei Wochen ausgiebig entspannt und mich mental auf meine nächsten Abenteuer mit meinen kommenden Gastgebern vorbereitet. Vor der Abreise zu meiner nun schon 14. Tour musste aber noch ein Wellnesstag eingelegt werden, um den Karibiksand aus dem Fell zu waschen.
Was mich meiner kommenden Tour besonders aufgeregt entgegenblicken ließ: bei den beiden ersten Gastgebern der kommenden Tour waren auch schon wieder Kreuzfahrten angesagt – phänomenal!


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